[Rezension] Danny King - Das Haus der Monster



Titel: Das Haus der Monster
Autor: Danny King
Format: Taschenbuch
Seiten: 328
Preis: 12,99 €
Verlag: Luzifer






 

    
          
             
Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat …

Quelle: Luzifer

Cover
Ich liebe dieses wundervoll düstere Cover. Es spiegelt die Atmosphäre des Buches super wieder und versetzt einen sofort, beim Anblick des alten, gruseligen Hauses, in die passende Stimmung für das Buch und seine Geschichte.

Erster Satz
'In jeder Stadt, in jedem Viertel gibt es so ein gruseliges altes Haus: heruntergekommen, zugewuchert, vernachlässigt und vergessen.'

Meine Meinung
Ich habe das Cover gesehen und MUSSTE mir den Klappentext dazu durchlesen und zack - ich musste dieses Buch lesen. Ich konnte gar nicht anders, denn es klang einfach perfekt, nämlich nach: genau ein Buch für mich.

Der Schreibstil von Danny King konnte mich wirklich begeistern. Er ist sehr einfach und flüssig zu lesen, sodass man einfach so durch die Seiten fliegt. Er schafft es außerdem, den Leser absolut an die Geschichte zu fesseln, denn das Buch ist durchweg spannend und man möchte einfach wissen, was dem armen John Coal noch so alles in seinem Leben widerfahren ist. Einziger Nachteil: die langen Kapitel, in denen John seine Geschichte erzählt. Die Kapitel waren meist so um die 40 Seiten lang - nachts 'mal kurz' nur noch ein Kapitel lesen, war da gar nicht so einfach. Mittendrin einfach aufhören wollte ich aber auch nicht.
Der Hauptcharakter des Buches ist John Coal. Das Buch startet in der Gegenwart, beim Rentner John, der von einigen Kindern geplagt wird.. jedoch begleiten wir John im Laufe des Buches durch seine Jugend, das Erwachsenenalter und später das Rentenalter. Anfangs fand ich ihn wirklich suspekt - aber ich hatte Spaß an seinen Erzählungen und hätte ihm als Kind gerne zugehört ;) Sein Charakter ist wirklich speziell, aber ich mochte ihn von Seite zu Seite mehr leiden.
Die Handlung war auch wirklich speziell. Naja, eigentlich sitzen wir nur im Keller und lauschen Johns Geschichten, aber diese Geschichten sind wirklich der Knaller gewesen - von Serienkillern hin zu Monstern.. es war alles dabei, sodass einfach keine Langeweile auftauchen konnte. Besonders gut hat mir das letzte Kapitel bzw seine letzte Geschichte gefallen. Die hat mich so an dieses Buch gefesselt und in seinen Bann gezogen, dass ich das restliche Buch in einer Nacht verschlungen habe.. 

Fazit
'Das Haus der Monster' war ein absoluter Glücksgriff. Ein absoluter Pageturner und definitiv lesenswert. Wer Lust auf ein paar Monstergeschichten - ohne nervige Lovestory -, ist bei diesem Buch absolut richtig! Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung, denn dieses Buch war für mich auf jeden Fall ein Highlight im November ;)

an den Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Kommentare:

  1. Hallo Jessi,

    so klingt Begeisterung! Wenn ich das Buch nicht schon auf der WL hätte, würde ich es jetzt wohl drauf packen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Dankeschön :) Na dann bin ich ja gespannt, wann es bei dir einziehen darf und gelesen wird ♥

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